Journal Ausgabe 6 vom Juli 2000

Journal Ausgabe 6 vom Juli 2000

2000

„Dem Nachwuchs die besten Chancen“

 

Ich begrüße Sie alle ganz herzlich

zur Jubiläumsausgabe der 1. Fußballschule Rhein-Neckar.

 Ein wenig stolz blicken wir auf die Entwicklung unserer Schule seit der Gründung im Januar 1995 zurück. Als eine der ersten und mittlerweile eine der dienstältesten Fußballschulen durften wir einen stetigen Aufwärtstrend verzeichnen. Hierfür möchte ich allen Beteiligten ganz herzlich Dank sagen, für das hohe Maß an Idealismus und Engagement.

 Dadurch konnte die Teilnehmerzahl auf ca. 400 Kinder und jugendliche pro Saison ansteigen. Der Trainer- und Betreuerstab zählt mittlerweile stolze 25 Mitglieder und auch die Bandbreite von Freunden, Gönnern und Sponsoren ist ständig am Wachsen.

 Es hat sich als richtig erwiesen, dass wir schon vor fünf Jahren diesen Weg eingeschlagen haben, um dem Problem „Technik im Nachwuchs-Fußball“ mit großem Stehvermögen entgegenzuwirken.

 Nicht zuletzt das schlechte Abschneiden unserer Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft und die Hilfeschreie nach den eigenen Talenten unterstreichen die Problematik im Volkssport Nr. 1 in Deutschland. Denn Talente sind immer noch vorhanden, aber sie brauchen bessere Chancen für ihre Ausbildung und Entwicklung im Fußballsport.

 Wenn man alleine die Talente unserer Schule bewertet, braucht man sich keine Sorgen um den Nachwuchs zu machen, sofern man bundesweit unseren Slogan „Dem Nachwuchs die besten Chancen“ folge leiste!

 Mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches Jubiläumsjahr verbleibe ich

 Ihr Hans-Jürgen Boysen


Riesiges Interesse bei Info-Veranstaltung
700 Gäste in Feudenheimer Kulturhalle

 Auch in diesem Jahr stieß das Programm, dass die 1. Fußballschule Rhein-Neckar für die aktuelle Saison ausgearbeitet hat, auf reges Interesse bei den großen und kleinen Besuchern, die die Kulturhalle in Mannheim-Feudenheim bis auf den letzten Platz füllten. Rund 700 Gäste durften die Organisatoren der Fußballschule an diesem Info-Tag begrüßen.

 Hans-Jürgen Boysen, Trainer des Zweitligisten Kickers Stuttgart der sich auch dieses Mal für die Ausarbeitung der sportlichen Richtlinien verantwortlich zeichnet, betonte die Bedeutung der vorrangig im technischen Bereich liegenden gründlichen Ausbildung der kleinen Kicker.

 Ein solider Unterbau ist wichtiger denn je, wie die aktuellen Diskussionen um die Ursachen des schlechten Abschneidens der Fußball-Nationalelf bei der Europameisterschaft zeigen.

 Rainer Spagerer, Abteilungsleiter der Fußball-Amateure des SV Waldhof Mannheim und zugleich Stadtrat, zollte dem privaten Engagement der Initiatoren der 1. Fußballschule Rhein-Neckar (Markus Hettinger und Hans-Jürgen Boysen) großes Lob für das binnen 5 Jahren Geschaffene, zumal ohne Bezuschussung durch öffentliche Mittel von Stadt und Land kalkuliert werden musste. Ein großes Dankeschön, so Markus Hettinger, gebührt aber seitens der 1. Fußballschule Rhein-Neckar auch dem gesamten Trainer- und Betreuerstab. sowie den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen, die in unermüdlicher Arbeit ihren Beitrag leisten und großen Anteil daran haben, dass sich das „Konzept 1. Fußballschule Rhein-Neckar“ in der Praxis bewährt.

 Nicht zuletzt sei dies auch ein Verdienst der Sponsoren, die durch jahrelange Kooperation mit der Fußballschule in den Jugendfußball investieren.


Mein Engagement für die 1. Fußballschule Rhein-Necka

Liebe Eltern, Fans und Leser des Fußball-Journals!

 Sehr oft wurde in den letzten Jahren über den Fußballnachwuchs und deren Arbeit diskutiert. Und nicht zuletzt über unsere Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft. Deswegen sollten wir uns einmal Fragen was ist zu tun, damit Talente die Chance bekommen sich optimal weiter zu entwickeln.

 Seit 1995 setzt die 1. Fußballschule Rhein-Neckar neue Prioritäten im Jugendfußball. Die Ausbildung soll dabei individuell auf die Jugendlichen ausgerichtet sein. Die Schulung jedes Einzelnen steht hierbei ausschließlich im Vordergrund um technische Fähigkeiten und Fertigkeiten verstärkt zu vermitteln.

 Des weiteren bemühen wir uns um eine pädagogische Hilfestellung die Kinder und Jugendliche in die Fähigkeit versetzt in sozialen Konflikten, auf und außerhalb des Spielfeldes, autonom, mündig und damit zugleich verantwortungsbewusst zu urteilen und zu handeln.

 Ob es uns gelingt mitzuhelfen, den Fußball als attraktives und bedeutendstes Aushängeschild des deutschen Sports wieder an die Weltspitze zu führen, hängt von vielen Faktoren ab. Zur Förderung junger Fußballtalente gehört eine große Familiengemeinschaft, bestehend aus: Kindern, Eltern, Trainern, Management, finanzieller Unterstützung, Professionalität und Personen mit Lebenserfahrung, die die zukünftigen Erfolgsfußballer auf ihrem Weg begleiten. Um an die Spitze des Erfolges zu kommen, muss erst hart gearbeitet werden.

 Die 1. Fußballschule Rhein-Neckar schreibt sich auf die Fahne:

„Durch gute Nachwuchsarbeit zum Erfolg.“ – „Früher an Später denken.“

 Die Arbeit der 1. Fußballschule Rhein-Neckar muss daher als sinnvolle Ergänzungseinheit zum Verein angesehen werden, denn je größer der Kreis von guten Fußballspielern ist, um so erfolgreicher werden wir auf allen Ebenen auch in Zukunft sein.

 Den im Nachwuchsfußball tätigen Kräften allein wird es nicht gelingen, die trainingsorganisatorischen und vor allem finanziellen Voraussetzungen für die Umsetzung von Konzepten zu schaffen. Starke Partner sind daher notwendig.

 Es geht doch in erster Linie darum, mit kühnem Blick in die Zukunft noch mehr zu bewegen, zu erneuern, aus einer veränderten Sicht heraus Ideen einzubringen, sich von vermeintlichen Zwängen lösen.

 Gerade im Fußball stehen auf vielen Gebieten zukünftig Herausforderungen an, die schnell erfasst und umgesetzt werden müssen.

 Vertraut auf die 1. Fußballschule Rhein­Neckar und der Erfolg wird kommen.

 Euer Günter Schwindinger


Einlagespiel oder Jubiläum – die Trainer sind immer am Ball!
Klare Sache für die 1.Fußballschule Rhein-Neckar

 Beim Tag der offenen Tür des SC Rot-Weiß Rheinau hieß es für die Trainer der 1. Fußballschule Rhein-Neckar wieder die Stiefel zu schnüren und aktiv dem Ball hinterher zu jagen. Das Gastspiel bei den Rot-Weißen entpuppte sich schnell zur klaren Angelegenheit für die erfahrene Truppe der Trainer. Gegen eine Auswahl, zusammensetzend aus Spielern der Ersten-, Zweiten- und AH des Gastgebers, gelang ein standesgemäßer 9:4 (6:1) -Erfolg.

 Für die Fußballschule trugen sich auf der Winfried-Höhn-Sportanlage „Siggi“ Olscha (2), Markus Hettinger (2), Kaue Bührer, Andreas Lässig, Alfred Schön, Joschi Groh und Roland Dickgießer als Torschützen ein.

 Einen sportlichen Vergleich gegen die Auswahl des VFB Gartenstadt am 15. Juli 2000 konnte die Fußballschule Rhein-Neckar ebenfalls mit 3:8 für sich entscheiden. Die Torschützen für die Fußballschule waren Lutz Hofmann (4), Gerd Dais (3) und Arno Pietz (1).

 HINWEIS: Das nächste Spiel der 1. Fußballschule Rhein-Neckar findet am 28. Juli 2000 anlässlich des Vereinsjubiläums beim VfR Frankenthal statt. Der Anpfiff im VfR-Stadion ist um 19 Uhr.

 Die Trainer der 1.Fußballschule Rhein-Neckar kommen auch zu Ihnen!

 Sprechen Sie mit uns über einen Termin anlässlich Ihres Vereinsjubiläums oder für ein Einlagespiel.

Unsere Anschrift finden Sie unter „Kontakt“.


Hilfestellung bei der Charakterschulung
Aus der Sicht eines Pädagogen

 Die 1. Fußballschule Rhein-Neckar gibt wertvolle Hilfestellungen bei der Charakterschulung (siehe Schaubild 1). Es ist eine unstrittige Tatsache, dass regelmäßige sportliche Betätigungen in unterschiedlichster Weise an der Ausformung des Charakters beteiligt sind.

 Der Sport im Allgemeinen bringt neben einem gesundheitlichen Aspekt und einem nicht zu unterschätzenden Spaßeffekt, noch einen weiteren wichtigen Bereich mit sich. Dieser Bereich wird mit den Begriffen „Sozialisation“ und „Persönlichkeitsentwicklung“ treffend beschrieben.

 Er entzieht sich meines Erachtens deshalb dem Blickwinkel des Betrachters, da er für viele scheinbar anderenorts zu erlernen ist oder als bereits erlernt vorausgesetzt wird. Für den Fußball gilt meist: „Die sollen Fußballspielen, den Rest (z.B. Sozialverhalten, Charakterstärke) lernen sie in der Schule oder zu Hause. Persönlichkeit reift eh erst mit dem Alter, wenn die entsprechenden Erfahrungen gemacht sind.“

 Dieser Meinung muss nicht unbedingt widersprochen werden. Ergänzend möchte ich aus meiner Sicht jedoch feststellen, dass Kinder und Jugendliche sogenannte Referenzerlebnisse brauchen, die ihnen Entwicklungsmöglichkeiten überhaupt erst eröffnen.

 Zwar korrespondiert die altersmäßige- und körperliche Entwicklung sehr eng mit der sozialen und psychischen Reifung, dennoch resultiert allein aus diesem Zusammenhang noch keine Persönlichkeit. Kinder brauchen zwingend Orientierungshilfen.

 Sie suchen und finden sie auch. In der Regel bei uns Erwachsenen, ob wir wollen oder nicht. Jeder Erwachsene ist somit potentielles Vorbild, das in der Nähe von Kindern real wird.

 Wir alle kennen die Situation im Straßenverkehr mit der roten Fußgängerampel. Manchmal empfinden wir sie – sicherlich zu recht – als Nötigung und sind versucht sie situationsbedingt zu ignorieren. Der Blick auf das ebenfalls wartende Kind erinnert uns dann an unsere (Vorbild) Funktion.

 Im Sport ist es ähnlich, was nützt die schönste Rede, wenn ich ein schlechtes „Vorbild“ abgebe. Die 1. Fußballschule Rhein-Neckar ist der Überzeugung, dass gerade das Fußballspiel aufgrund seiner Popularität, eine wunderbare Möglichkeit bietet den Bereich „Sozialisation“ und „Persönlichkeitsentwicklung“ aktiv zu stärken und weiter zu entwickeln.

 Mannschaftssportarten, insbesondere Fußball, bieten reichhaltige Lern- und Übungsfelder, die solche Prozesse hervorbringen. Diese zu erkennen und sie verantwortungsvoll zu nutzen, ist Chance und Aufgabe zugleich.

 Denn das Erlernen von sozialem Verhalten hilft Angst und Unsicherheit abzubauen, darüber   hinaus Selbstbewusstsein zu entwickeln und Handlungsfähigkeit in konkreten Lebenssituationen zu erwerben. Dies alles vor dem Hintergrund von Toleranz und Fairness.

 Die hier gewonnenen Erfahrungen sind universell einsetzbar, auf und vor allem auch außerhalb des Fußballplatzes.

Sie müssen durch qualifizierte Trainer (siehe Schaubild 2) kontinuierlich erarbeitet, trainiert und ständig überprüft, werden. Nur so können sie auch beim „Wettkampf“ automatisch abgerufen und eingesetzt werden. Beispielsweise reichen bloßes Nennen oder Anmahnen nach Fairness und Rücksichtnahme bei weitem nicht aus, um beim Jugendlichen die erwünschten Verhaltensweisen abzurufen.


Meine Aufgaben in der 1. Fußballschule Rhein-Neckar
Was hat ein Schiedsrichter in der Fußballschule zu tun?

 Was hat ein Schiedsrichter in der Fußballschule zu tun? Hat man nicht schon genug Ärger mit ihm während des Spiels? – Fußballbegeisterte Kinder sind lernwillig und wollen alles über Fußball wissen.

Dazu gehören auch die Fußballregeln und ich möchte diese den „Kids“ lehren. Das hört sich natürlich alles sehr trocken und theoretisch an und erinnert manchen an die Schulbank, aber genau das ist der Reiz, in den Kindern das Interesse zu wecken, dass Fußballspielen nicht nur „Kicken“ bedeutet. Wenn man im Fußball alle Voraussetzungen nutzen will, dann gehört neben einer sauberen Balltechnik auch eine gewisse Regelkenntnis dazu.

 Ein einfaches Beispiel: Beim Einwurf wirft der 10-jährige zwar den Ball zu seinem Mitspieler, hüpft aber bei der Ausführung. Der SR pfeift wg. falschen Einwurfs! Der Junge fragt sich, was habe ich falsch gemacht? Er will eine Erklärung. kann keine bekommen, da er seinem Gegenspieler hinterherlaufen muss und hört nur noch flüchtig vom Trainer: „Bleib das nächste Mal richtig stehen.“  Das Kind ist unkonzentriert. wird angemeckert und ist verunsichert, wenn es zum nächsten Einwurf muss.

 Es gibt viele solcher Beispiele. Deswegen will ich. natürlich altersgerecht. die ,,Kids“ entsprechend praxisbezogen und regelgerecht auf dem Spielfeld ausbilden. Natürlich soll auch hierbei der Spaß am Fußball im Vordergrund stehen.

 Jörg Friedrichs


Unterwegs im Zeichen des Jugendfußballs
Fußball-Samstag in Hohensachsen, Rheinau und Gartenstadt

 Rund zwanzig Trainer der 1. Fußballschule Rhein-Neckar  waren  am  Samstag  den 15.07.2000. in Sachen Jugendfußball unterwegs. Bereits um 10Uhr stand man auf dem Platz der SG Hohensachsen um in Verbindung mit der Sepp-Herberger-Schule eine Trainingseinheit mit rund 40 Jungen und Mädchen durchzuführen.

 Nach getaner Arbeit fuhr man gegen 13 Uhr in Richtung Rheinau wo auf dem „Chiemseefest“ dem hungrigen Fußballnachwuchs die Faszination Fußball vermittelt werden konnte. Auch hier hatten etwa 50 Kids ihren Spaß mit Stephan Groß. Mike Schüssler und Bernd Großmann.

 Parallel zu dieser Veranstaltung wurde heim VfB Gartenstadt anläßlich des 50jährigen Vereinsjubiläums Station gemacht und ein Techniktraining durchgeführt. bei dem 100 Teilnehmer aus Reihen des VfB ihre helle Freude hatten.

 Alles in allem ein arbeitsreicher aber dennoch schöner Fußball-Samstag in unserer Region.

 Markus Hettinger


Warum wir uns in der Fußballschule engagieren?
Die Trainer der Fußballschule melden sich zu Wort

 „Es macht einfach großen Spaß mit Kindern zu trainieren und ihre Sportliche Weiterentwicklung zu sehen. Die 1 .Fußballschule Rhein-Neckar bietet hierzu die besten Voraussetzungen.“ – Günther Birkle

 „Seit einem Jahr bin ich Trainer der 1. Fußballschule R-N und übe diese Tätigkeit mit viel Spaß aus. Ich vertrete die Meinung, dass unsere jungen Fußballer das Recht auf eine gute fußballerische Ausbildung haben, damit sie später in aktiven Mannschaften erfolgreich sind. Die Kinder gehen mit viel Eifer und Einsatz im Training zu Werke und sind sehr lernbegierig. Man sieht in jedem Training Fortschritte und das wird immer ein Grund sein, den Jugendfußball zu unterstützen.“ – Lutz Hofmann

 „Die Fußballschule gibt in ihrem Konzept zur Förderung junger Talente klare Lernziele vor. Von diesem Konzept bin ich absolut überzeugt. Die Praxis zeigt, dass jeder Teilnehmer bereit ist, seine Leistungen zu steigern. Das erleichtert die Arbeit der Trainer und man beobachtet Woche für Woche eine Verbesserung der einzelnen Schüler hinsichtlich ihres Könnens. Demzufolge bereitet es äußerst viel Spaß mit Jugendlichen zu trainieren und diese zu fördern.“ – Siggi Olscha

 „Jedem Fußballspieler im Seniorenbereich muss klar sein, dass eine gute Ausbildung im Kindes- und Jugendalter für den späteren Verlauf eines Fußballers von enormer Wichtigkeit ist. Da ich selbst diesen Werdegang durchlebt habe und wie viele Kinder nicht in den Genuss kam, in meinen Vereinen mit ausgebildeten Trainern zusammen arbeiten zu können, kann ich heute umso besser unterscheiden, wie Kinder richtig und gezielt trainiert werden können. Die 1. Fußballschule Rhein-Neckar ist für die Kinder eine optimale Ergänzung zu dem normalen Vereinstraining. Aus diesem Grunde und aus Überzeugung habe ich mich der 1. FS R-N angeschlossen. Die Fußballschule verfügt mit Hans-Jürgen Boysen und Markus Hettinger über zwei fähige und erfahrene Trainer mit dem richtigen Konzept. Das – wie der rege Zuspruch – beweist, auch von anderen etablierten Trainern unterstützt wird. Ich hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann.“ – Andreas Brünnle

 „Ich verfolge die Entwicklung der 1. Fußballschule Rhein-Neckar seit der Gründung 1995 und bin von ihrem Konzept völlig überzeugt. Die 1. FS R-N entwickelt sich immer mehr zu einer wichtigen Ergänzungen des Vereinstrainings. Außerdem hat es mich gereizt mit Übungsleitern zu arbeiten, die ein sehr hohes Ausbildungsniveau aufweisen und sowohl als Spieler als auch in der Trainer-Funktion Erfolge errungen haben.“ – Mike Schüssler

 „Die Entwicklung der 1.Fußballschule Rhein-Neckar habe ich von Beginn an begleitet und miterlebt. Sie hat sich in den letzten Jahren etabliert und sich über die Rhein-Neckar-Region hinaus einen guten Namen geschaffen. Dies liegt nicht zuletzt an dem überdurchschnittlichen Engagement von Herrn Hettinger, Herrn Boysen und deren Trainerstab. Außerdem spricht die Entwicklung der einzelnen teilnehmenden Kinder eine deutliche Sprache. Betrachtet man den Werdegang der Kinder über einen Zeitraum von 3-4 Jahren. ist eine sichtbare Verbesserung der Spiel- und Schusstechnik unverkennbar. Diese Fortschritte werden durch immer wiederkehrende Übungsabläufe und Hausaufgaben hervorgerufen. Dadurch wird das Gezeigte vertieft und letzten Endes auch verinnerlicht.

Großer Dank gilt den Sponsoren der 1.Fußballschule Rhein-Neckar. die eine tatkräftige Unterstützung gewährleisten, damit in der Jugendarbeit weiterhin überzeugende Arbeit geleistet werden kann.
An dieser Stelle möchte ich den Organisatoren ein Lob aussprechen. da sie es trotz der vielen Arbeit und oft geringen finanziellen Mittel immer wieder verstehen, etwas Tolles auf die Beine zu stellen. Ich wünsche den Verantwortlichen weitere erfolgreiche Jahre. damit die 1. Fußballschule Rhein-Neckar und der Deutsche Fußballbund mit ihrem Jugendkonzept gemeinsame Wege gehen.“ – Karl-Heinz Bührer

 „Es macht einfach Spaß mit Kindern zu trainieren und schon binnen eines Trainingsjahres zu erkennen, wie sie sich weiterentwickelt haben. Leider wird es in den meisten Vereinen versäumt, den Spielern die notwendigen technischen Fertigkeiten beizubringen. Das soll keine Schuldzuweisung an die Adresse der Vereine sein. denn es ist nun mal keine leichte Aufgabe, Jugendtrainer zu finden. Auch kann ein sportlicher Leiter, der oftmals zwischen 15-20 Jugendliche betreut. Kaum in der Lage sein, auf die technischen Mängel jedes Einzelnen einzugehen und diese zu beheben. Deshalb versuche ich mit der Tätigkeit bei der 1. Fußballschule Rhein-Neckar meinen Beitrag zur Weiterentwicklung des Jugendfußballs zu leisten.“ –Jürgen Kalke

 „Die 1.Fußballschule Rhein-Neckar besteht nun schon seit fünf Jahren. Anfangs mit Skepsis begutachtet, sind wir im Laufe der Zeit zu einer festen Einrichtung im Rhein-Neckar-Dreieck geworden. Unsere Arbeit versteht sich nicht als Konkurrenz zur Vereinsarbeit, sondern als ein zusätzliches Angebot zum Vereinstraining.

Erfolgsorientiertes Spielen ist bei uns nicht gefragt, vielmehr sollen die Kids eine solide Technikausbildung erhalten und mit Spaß und Freude bei der Sache sein. Des weiteren sollen die Jugendlichen dem Fußballsport auf lange Sicht erhalten bleiben. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß und gutes Gelingen während der Trainingssaison bei der 1. Fußballschule Rhein-Neckar.“ – Gerd Dais

 „Mein Engagement in der 1.Fußballschule Rhein-Neckar ist mittlerweile zur echten Bereicherung geworden. Ursprünglich war meine Motivation in der Unterstützung meines Freundes Hans-Jürgen Boysen begründet. Auch erinnere ich mich häufig an meine eigenen Anfänge und die tatkräftige Hilfe meines damaligen Jugendtrainers, Karl Bahn, der sich mit sehr viel Einfühlungsvermögen um meine fußballerische Ausbildung bemüht hat.“ –Stefan Groß


Meine Beobachtungen beim Jugendfußball
Anregungen für das Training mit Jugendlichen von Gerold Renzland

 Seit vielen Jahren gilt mein Hauptaugenmerk dem Nachwuchsfußball. In verschiedenen Vereinen habe ich aktiv als Trainer und Funktionär im Jugendbereich mitgewirkt. Darüber hinaus nutzte ich immer wieder Gelegenheiten als neutraler Beobachter Jugendspiele in allen Leistungsbereichen. aber auch eine Vielzahl von Trainingseinheiten aller Altersstufen anzuschauen. Dabei habe ich viel Positives aber leider auch Negatives beobachten können: Hier eine kleine Auflistung negativer Erscheinungsformen:

 Manche Trainer…

  • kochen ihr eigenes Süppchen.

  • stellen die eigene Mannschaft in den Vordergrund.

  • sehen sich im eigenen Verein nicht als Partner sondern als Konkurrenten.

  • fühlen sich bevormundet wenn man ihnen Tipps geben will.

  • Wollen von einem einheitlichen Spiel- u. Trainingskonzept von den Kleinsten bis zur A-Jugend nichts wissen.

  • schauen Seniorentraining ab und übernehmen es als eine Kopie in das Jugendtraining.

  • überfordern Kinder mit Fachausdrücken.

  • sind im Umgang mit Jugendlichen, Eltern, gegnerischen Teams und Schiedsrichtern aufgrund mangelnder Qualifikation überfordert.

  • unterdrücken durch taktische Zwänge den typischen kindlichen Bewegungsdrang.

  • sind ungeduldig und erlauben den Kindern keine Fehler.

  • lassen beim Training den Ball unberührt im Eck liegen.

  • versuchen am Spielfeldrand immer auf Ballhöhe zu sein oder lassen sich von Eltern in die Mannschaftsaufstellung oder in das Trainingsprogramm hinein reden.

 Dabei sollte ein Trainer

  • beim Training den Ball im Mittelpunkt stehen lassen.

  • ein altersspezifisches Training anbieten.

  • Freude und Spaß vermitteln.

  • den Kindern die Angst vor Fehlern nehmen.

  • seinen Schützlingen auch mal ein Lob aussprechen.

  • die Begriffe Gerechtigkeit und Ehrlichkeit (Fair Play) näher bringen.

  • den Kindern beibringen mit Kritik umzugehen.

  • den Begriff der Selbstkritik erklären.

  • seinen Schützlingen auch mal ein Lob aussprechen.

  • nicht zu früh spezialisieren (die Position des Torwarts in der F- und E-Jugend rotierend besetzen).

  • auch etwas schwächere Kinder zum Spielen kommen lassen (der kurzfristige Erfolg steht oft im Vordergrund).

  • individuelle Fähigkeiten und Stärken entwickeln helfen und den Eltern (Fahrern) mehr Anerkennung und Dank zollen.


    Stützpunkt Weinheim unter neuer Regie
    Peter Schneider übernimmt Leitung

     Die 1. Fußballschule Rhein-Neckar hat ihren Trainerstab nicht nur nominell sondern zugleich mit einem namhaften Neuzugang für die aktuelle Saison verstärkt:

     Peter Schneider leitet in Zusammenarbeit mit Stephan Groß fortan den Stützpunkt in Weinheim.

     Der 57jährige B-Lizenzinhaber war früher beim SV Waldhof Mannheim aktiv und führte als Trainer die TSG 09 Weinheim von der B-Klasse bis in die Verbandsliga. Markus Hettinger von der 1. Fußballschule Rhein­Neckar, freut sich über die Verpflichtung seines Wunschkandidaten, zumal dieser in der hiesigen Region zu den bekannten Größen der Trainergilde zählt. Kein Wunder, dass die Resonanz für die beiden Weinheimer Feriencamps (24.7. bis 28.8 und 31.7. bis 4.8) in der neuen Saison besonders groß war.

 

 

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