Journal Ausgabe 7 vom September 2001

Journal Ausgabe 7 vom September 2001

2001

Liebe Leser, liebe Freunde des Jugendfußballs…,

 …herzlich Willkommen zur aktuellen Ausgabe unseres Journals  „Alles über die 1.Fußballschule Rhein-Neckar“. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und eine angenehme Kurzweile beim Lesen unserer Tätigkeiten in den zurückliegenden Monaten.

 Vorweg meinen Dank an die Kollegen Jürgen Kraft, Helmut Landa und Markus Gaupp für ihre interessanten Beiträge im Innenteil. Auch Ihnen, lieber Leser, steht die Möglichkeit offen, sich in einer der nächsten Ausgaben mit einem Fachartikel oder mittels eines Leserbriefes an die Mitgliedschaft zu wenden. Liefern Sie einen entsprechenden Diskussionsbeitrag – wir stellen das Forum. Scheuen Sie sich auch nicht uns Ihre Meinung kund zu tun. Wir können selbst mit Lob umgehen.

Erster Höhepunkt der bisher laufenden Saison, war sicherlich die wiederum sehr gut besuchte Infoveranstaltung in Feudenheim. Dieses enorme lnteresse der Eltern und Freunde an dieser Veranstaltung macht uns schon ein wenig stolz und entlohnt uns und unsere Arbeit in einer erfreulichen Weise. Vielen Dank und bitte weiter so.

 Erfreulich auch die starke Resonanz bei dem Sommerferien-Camp in Weinheim, das auch mit der großzügigen und freundlichen Unterstützung von Engelhorn – Sports einen nachhaltig positiven Eindruck in den Köpfen und Herzen aller Beteiligten hinterlassen hat. Dazu beigetragen hat sicherlich auch Frau Seydel, die ihren Kindern das sehr ansprechende Erinnerungsposter, quasi über Nacht vervielfältigt hat. Vielen Dank für Ihren spontanen und großzügigen Einsatz.

Weitere nennenswerte Aktivitäten waren der erneute Trainingstag beim VFB Gartenstadt sowie das, durch unseren Hauptsponsor Günter Schwindinger; hervorragend mitorganisierte Prominentenspiel in Mechtersheim, das den zahlreichen Zuschauern auch international renommierte Spieler zum Anfassen bescherte.

Neben diesen „Highlights“ darf die tägliche Trainingsarbeit nicht unerwähnt bleiben. Um den bisherigen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, bemühen sich 23 Trainer und Betreuer, die mit hohem zeitlichen Aufwand und geduldiger, einfühlsamer Zuwendung ein ganz bemerkenswertes Engagement an den Tag legen, wofür ich mich an dieser Stelle ganz besonders bedanken möchte. In gleichem Atemzug gebe ich auch meiner Begeisterung Ausdruck über den Fleiß, die Einsatzbereitschaft, die Freude und die ins Auge springende Hingabe, mit der die jungen Balltreter ihre Trainingseinheiten absolvierten. Diese Konzentration und Passion würde ich mir oft im Seniorenbereich wünschen.

 Auch Ihnen, liebe Eltern, darf ich ein Kompliment aussprechen. Sie tragen Sorge für die Pünktlichkeit ihrer Kinder, für die rechtzeitige Bereitstellung des gewünschten Sportdresses am Trainingstag und für die entsprechende Kulisse am Spielfeldrand. Welcher Sportler mag darauf schon verzichten wollen?

Insofern und zur Stimmigkeit des Gesamtbildes, schätzen wir ihren Beitrag ganz besonders. 

 Last but not least ein ganz herzliches Dankeschön bei unserem Sponsorenpool, dessen großartige Unterstützung ein unverzichtbarer Faktor bei der Realisierung unserer gemeinsamen Idee ist. Mit Freude nehme ich deshalb auch zur Kenntnis, wenn die Mitglieder unsere Werbepartner bei ihren Einkäufen gebührend berücksichtigen. Ich darf Sie höflichst dazu ermuntern dies auch zukünftig beizubehalten.

 Wie Sie der Danksagung entnehmen konnten, sind die Aufgaben der 1. Fußballschule Rhein-Neckar auf mehrere Schultern verteilt. Und das ist gut so, denn viele Schultern tragen leichter. Wir spielen mittlerweile die 7. Saison und sind sehr stolz auf die tragende Zusammenarbeit aller Beteiligten.

 Vielen Dank und Ihnen allen persönlich, eine gesunde und erfolgreiche Zukunft.

 Ihr

Hans-Jürgen Boysen


Koordinationstraining – Fußball und Koordination
Bedeutung und Komponenten für den Fußballer

 Welche Bedeutung hat die Koordinationsfähigkeit für den Fußballer? Ist sie wichtiger als andere Komponenten der Kondition wie:

  • Ausdauer

  • Schnelligkeit

  • Kraft

  • Beweglichkeit

  • Gewandtheit (Koordination)

 Mit Sicherheit nicht. Aber eine gute Koordinationsfähigkeit verhilft dem Fußballer zu einem erweiterten Handlungsspielraum. Im Fußballtraining sollte immer die Arbeit/der Spaß mit dem Bali im Vordergrund stehen, wobei in dieser Arbeit mit dem Ball auch oftmals unbewusst immer wieder koordinative Elemente vorkommen. Dieser Satz darf bei meinen Ausführungen über Koordinationstraining nie vergessen werden.

 Was ist eigentlich Koordination?

Koordination ist das harmonische Zusammenwirken von Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur. Die Skelettmuskulatur wird vom Zentralnervensystem gesteuert, indem von dort elektrische Reize (Impulse) über ableitenden (motorische) Nerven zur Muskulatur gesendet werden und von dort der muskuläre Spannungszustand über aufsteigenden Nerven dem Großhirn zurückgemeldet werden. Sie wird benötig, um Situationen zu meistern, die ein schnelles und zielgerichtetes Handeln erfordern. D.h. alle Impulse innerhalb eines Bewegungsablaufes müssen zeitlich, stärke- und umfangsmäßig aufeinander abgestimmt. die entsprechenden Muskeln erreichen.

 Koordinative Fähigkeiten sind rechtzeitig. das bedeutet beim Kind oder Jugendlichen. zu schulen. da sich die Prozesse der Informationsaufnahme und -verarbeitung mit zunehmendem Alter verschlechtern und die Trainingseffektivität sinkt.

 Das System Koordinative Fähigkeiten wird nach Prof. Dr. Rieder durch nachfolgende Komponenten bestimmt:

 

  • Rhythmusfähigkeit

  • Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit

  • Auge-Hand/Fuss­Koordination

  • Reaktionsfähigkeit

  • Geschicklichkeit

  • Gleichgewichtsfähigkeit

 Man vergleiche einmal die Aufgaben, die sich einem Fußballer (vom Torwart bis zum Stürmer) in einem Fußballspiel stellen mit den vorgenannten Komponenten. Er hat sich mit dem Ball (möglichst technisch ausgereift) zu beschäftigen. Muss Mitspieler und Gegenspieler beobachten und deren Handlungen beurteilen und reagieren. hat sich mit der Platzbeschaffenheit und Witterungseinflüssen auseinander zusetzen und wird dann feststellen, dass die Schulung der koordinativen Fähigkeiten sehr wohl Inhalte des Fußballtrainings sein sollten.

 Damit die Steuerungsprozesse optimal geschult werden können, sollte das Training nicht in ermüdetem Zustand, sondern wie das Training der Schnelligkeit auch, immer am Anfang einer Trainingseinheit stehen. Da Anpassungsvorgänge, individuell verschieden, eine gewisse Zeit benötigen um dauerhafte Veränderungen/Verbesserungen (Adaptionen) herbeizuführen, ist es erforderlich, dass die Belastungen/Trainingsreize mehrfach wiederholt werden. Dass hier natürliche Grenzen gesetzt sind durch die, gerade im Jugendbereich, zu wenigen Trainingseinheiten, ist mir bekannt.

 Für die geschulten und qualifizierten Trainer der 1. Fußballschule Rhein-Neckar sind diese Ausführungen nichts Neues. Sie sind deshalb vor allem an die Eltern der Kinder gerichtet, die ihre Kinder in die Obhut der Fußballschule geben und – mit Recht – eine gewisse Erwartungshaltung haben.

 In der nächsten Ausgabe des Journals möchte ich einige koordinative Trainingsinhalte mit und ohne Ball vorstellen und Möglichkeiten zur Durchführung einer funktionellen Gymnastik (Stabilisierung des Skelettapparates durch Kräftigung der Rumpfmuskulatur) für den Fußballer aufzeigen.

 Hier nochmals zusammengefasst die Ziele des Koordinationstrainings. Es soll den Fußballer befähigen, schwierige und neue Bewegungsabläufe mit und ohne Ball, schnell und effektiv zu erlernen. Bewegungen mit und ohne Ball energie- und zeitsparend zu vollziehen auch im fortgeschrittenen Alter sporttechnische Fertigkeiten zu erlernen vorhersehbare und unvorhersehbare Situationen sicher und ökonomisch zu beherrschen, die motorische Steuerungsfähigkeit zu verbessern und die motorische Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit zu erhöhen

 

Helmut Landa

 

Sportlicher Lebenslauf  von Helmut Landa, geboren am 08.12.1951:

Bis 1983 Spieler bei: ESC Blau-Weiß Mannheim · Polizeisportverein Mannheim · SpVgg 07 Mannheim · 1984: Lehrgang zum Erwerb der Trainer B-Lizenz (Schöneck) · 1984: Lehrgang zum Erwerb der Trainer A-Lizenz (Grünberg) · Trainertätigkeit im Seniorenbereich: · TSV Neckerau · Polizeisportverein Mannheim · Trainertätigkeit im Jugendbereich: ESC Blau-Weiß Mannheim · Polizeisportverein Mannheim · SV Waldhof Mannheim · 1981: Abschluss der Ausbildung zum Sportlehrer · 1996/2000: 6-wöchige Ausbildung zum Übungsleiter „P“ wie Prävention (Fitnesstrainer)

  


Motivation: Zauberwort oder Wortzauber?
Betrachtungen zu einem Schlüsselbegriff aus dem Sport und einer angestrebten Schlüsselqualifikation des heranwachsenden Jugendlichen

 

Der Begriff „Motivation“ lässt sich ebenso komplex wie langweilig in einer mehrseitigen Abhandlung erläutern. Eine griffige, eindeutige Definition lässt sich aufgrund konkurrierender theoretischer Ansatzpunkte nicht erreichen. Mehr lernen lässt sich durch Anschauung und durch praktische Beobachtung, die den eigentlichen Kern heraustreten lässt. Auf eine kurze Formel gebracht heißt Motivation: „Ich will!“

„Ich will!“ Was? Dies obliegt jedem einzelnen selbst. Die inhaltliche Kennzeichnung des eigenen Wollens kann logischerweise auch nur vom jeweiligen Ich vorgenommen werden. Insofern spielen die Motive der Eltern oder die der Trainer im vorgegebenen Kontext Jugendfußball bezüglich der Motivationsfähigkeit Ihrer Kinder, lediglich eine nebengeordnete Rolle.

Ist man um eine systematische Klärung bemüht, so wird man die Entdeckung machen, dass es offensichtlich zwei Arten von Motivationen gibt:eine allgemeine oder generelle Motivation, die in der Literatur mit der menschlichen Wesensart erklärt und mit der „Kraft. etwas zu wollen“ beschrieben wird, und eine spezifische Motivation, die exakt auf dieses etwas abzielt.

 

Allgemeine Motivation 

Aus der Verhaltensforschung wissen wir, dass jeder Mensch ein großes Aktionspotential hat, das nach Entfaltung drängt. Eine kreative Energie, die angewandt und abgebaut werden will um nicht in aggressive Langeweile umzuschlagen. Gerade bei Jugendlichen ist dieses Phänomen hinlänglich bekannt. 

In kurzen Worten lässt sich zusammenfassend festhalten: Allgemeine Motivation meint den Wunsch eines jeden Menschen, etwas zu gestalten, auszuprobieren, zu bewirken. Folglich ist jeder Mensch grundsätzlich motiviert, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. 

Nicht jeder will viel erreichen und stellt sich gerne dem Leistungsvergleich.. Dennoch ist die Schaffenskraft vorhanden und sucht sich einen Gegenstand, ein Thema oder ein Ziel. an dem es sich entfalten kann. Natürlich auch oft zum Missfallen der Eltern. die den hohen Energieeinsatz ihrer Kinder lieber auf andere Gebiete angewandt sehen wurden. Dies führt uns zur nächsten Frage:

 

Warum will ich etwas? Ich will etwas, weil ich offenbar ein Bedürfnis habe, das sich mit einer bestimmten Erwartung zu einem Motiv verbindet, das wiederum mein Handeln auslöst. Wichtig hierbei ist. dass die Handlung das gewünschte und von mir als wichtig empfundene Resultat erwarten lassen muss, sonst bleibt der Mensch untätig (siehe Schaubild Handlungsdiagramm nach Rheinberg ).


Spezifische Motivation

Motivation enthält schon dem Wort nach das „Motiv“. einem stets individuellen Beweggrund. Er mag von anderen geteilt werden, aber wie das Motiv eines Menschen aussieht. warum er etwas so und nicht anders tut oder unterlässt. werden wir mit Gewissheit nie erfahren. Diese spezifische Motivation bezieht sich auf ein ganz bestimmtes Gebiet. eine konkrete Aufgabe. einer bestimmten Handlungsweise mit individuellem Einsatz und nach persönlichen Zielen. Insofern sich das Ergebnis Mess- und Vergleichbarkeitskriterien zugänglich erweist, sprechen wir dann von Leistung.

 

Wodurch wird Motivation beeinflusst?

Motivation bestimmt also die Richtung, Stärke und die Dauer unseres Leistungsverhaltens. Was aber beeinflusst die Motivation selbst? Zwei Variablen sind hier zu nennen.

 

  • Die Person: Antrieb. Drang. Wille. Wunsch. Streben. Überzeugung; alles Wörter, die auf die Innenseite des Menschen verweisen und zum Ausdruck bringen: der Mensch ist motiviert.

  • Die Situation: Hier finden sich Begriffe. die auf die umgebenden Rahmenbedingungen. die Außenseite verweisen: Anreiz. Anregung, Möglichkeit, Gelegenheit. Ziele „der Mensch wird“ motiviert.

 

Das Leistungsverhalten ergibt sich aus dem Zusammenspiel der Innen- und Außenseite. Genauer betrachtet: „Motiv“ leitet sich vom lateinischen „movere“ = bewegen ab.

 

Es meint immer dasjenige in und um uns, das uns bewegt, antreibt, dazu bringt, uns so und nicht anders zu verhalten. Motivation gibt immer Antwort auf das „Warum?“ des Verhaltens. Diese Motivation kommt von innen, ist eigengesteuert. Man spricht hierbei von „intrinsischer Motivation“ und verweist auf die Selbstbelohnung in und durch die Tätigkeit. Das stundenlange Computerspielen vieler Kinder und Jugendlicher wäre hierfür ein aktuelles Beispiel. Eltern und andere verantwortungsbewusste Erwachsene versuchen nun in diese Motivationsstruktur einzugreifen und zielbezogen zu führen. Die Frage lautet nun nicht mehr „Warum handelt jemand?“, sondern „Wie schaffe ich es, dass jemand etwas tut, was ich für richtig halte?“

 

Um das zu erreichen versuchen wir von außen Anreize zu schaffen, die das lndividuum als belohnend anerkennt und als Motivation für einen bestimmten Leistungsnachweis in sein Tätigsein übernimmt. In der Literatur findet sich hierfür häufig der Begriff der „extrinsischen Motivation“, obwohl es sich genau genommen um einen Versuch der Fremdbestimmung handelt. die sich treffender als Motivierung bezeichnen lässt.

 

Dieser Mechanismen versucht man sich gerade im Sport oftmals zu bedienen. Sogenannte „Motivationskünstler“ werden gut bezahlt. um die Ziele der Geldgeber und Funktionsträger in fremden Köpfen zu manifestieren und mit Hilfe deren Leistungsvermögen und -bereitschaft die anvisierten Ziele zu erreichen. In der Regel geschieht dies begleitend mit Extraprämien und ähnlichen Vergünstigungen. Ich sehe darin nichts Unredliches, bezweifle auch nicht, dass sich damit kurzfristige Erfolge erzielen lassen, widerspreche aber entschieden der Auffassung, dass Motivation von außen steuerbar ist. Ich denke dies lässt sich argumentativ auch recht plausibel darstellen. Jeder Anreiz steht Ihnen zur Wahl, und es wird internal entschieden, ob ein entsprechendes Angebot von außen reizvoll ist. Insofern wird auch jeder von außen kommende Motivierungsversuch im Inneren eines Menschen gleichsam „übersetzt“ und auf Attraktivität geprüft.

 

Kurzum: Im strengen Sinne gibt es keine extrinsische Motivation! Nur Motivierungsversuche, die manchmal und kurzfristig Wirkung zeigen, aber niemals dauerhafte Motivation erzeugen. Denn Motivation ist immer Eigenleistung des Einzelnen, ist immer selbstinitiativ. Und Eigenleistung, so schreibt der Philosoph Hans Lenk, ist weder zu delegieren, noch in Auftrag zu geben. „Tu dies, dann bekommst du das“ konzentriert den Menschen auf „das“ anstelle auf „dies„.

 

Im oben angesprochenen Beispiel lautet die Frage des einzelnen Sportlers/ Fußballspielers nicht mehr: „Was muss ich tun um mit meiner Arbeit, meinem Spiel den größten Nutzen zu bringen?“, sondern: „Was muss ich tun, um die größtmögliche Belohnung zu erhalten?“ Die Wertigkeit der abgelieferten Arbeit wird gleichsam übersprungen mit Blick auf die winkende Belohnung.

 

Motiviert also Belohnung? Absolut. Belohnung motiviert belohnt zu werden. Und genau hier wird es auch für Vereinsbosse interessant. Der Mensch gewöhnt sich schnell an ein immer höheres Reizniveau: – er also nach kurzer Zeit ohne „Zusatz“ -Reiz eine geringere Leistungsbereitschaft zeigt: „Ohne Extra­Cash läuft dann gar nichts!“ Die Schraube muss endlos weitergedreht werden, um – und das ist wichtig! – die gleiche Leistung zu erzielen.

 

Nach diesem längeren Vorspann nun das Eigentliche: Die 1. Fußballschule Rhein-Neckar beschäftigt sich auch mit solchen Themen, um Ihren Kindern eine umfassende und qualifizierte Arbeit anbieten zu können. Diese theoretischen Erkenntnisse werden im Trainerkreis vorgestellt, diskutiert und als Grundlagen in praktische Konzepte integriert. Im vorliegenden Fall sind sicherlich pädagogische und entwicklungspsychologische Fähigkeiten und Fertigkeiten gefragt, die Sensibilität für die entsprechende Ausgangssituation der Kinder und Jugendliche erforderlich macht.

 

Grundlage hierfür ist: Menschen verhalten sich so, dass ihr Selbstkonzept erhalten bleibt oder gestärkt wird. Wird Arbeit als persönlichkeitsfördernd erlebt, bewirkt das eine starke Motivation. Kinder sind auf der Suche nach einem Selbstkonzept. Es liegt an den Erwachsenen ihnen entsprechende Angebote zu unterbreiten und sie geduldig und achtsam zu begleiten bei ihrer steten Weiterentwicklung. Inwieweit sie Aufnahme, Einbindung oder gar Verankerung im jeweiligen Selbstkonzept finden, bleibt wie oben beschrieben, freilich jedem einzelnen selbst überlassen.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Jürgen Kraft


Torwart-Training mit Markus Gaupp
in der 1. Fußballschule Rhein-Neckar

 

Inhalte und Schwerpunkte im Trainingsbereich

Das Torwarttraining in der 1. F.S. R-N geht über die Dauer von zwanzig Trainingsstunden. Innerhalb dieser Einheiten werden mit jedem Torhüter fünf wesentliche torwartspezifische Schwerpunkte trainiert:

 

  1. Grundlagentechniken

  2. Anschlußaktion

  3. Taktisches Verhalten

  4. Gelenkigkeit und Geschmeidigkeit

  5. Koordination

Es wäre nun ein Leichtes, die zwanzig Trainingsstunden in fünf Blöcke à vier Wochen aufzuteilen und so jeden der fünf Schwerpunkte genau vier Wochen zu trainieren. Einen exakten „Stundenplan“ vorzugeben wäre das Einfachste.

Dem steht aber entgegen, dass dadurch schnell Langeweile und Eintönigkeit im Training entsteht. Zudem würde man durch starre Vorgaben dem Training die Flexibilität und Individualität nehmen. Vier Wochen ausschließlich Koordination oder vier Wochen nur Anschlussaktionen?

 

Alle obengenannten Schwerpunkte sind ineinander verwoben, miteinander verbunden. Sie lassen sich zwar einzeln benennen, anfangs auch einzeln trainieren, müssen aber sehr schnell in einen Gesamtzusammenhang gebracht werden.

 

Beispiel Torschuss

Torschuss – Ball fangen – Ball wieder ins Spiel bringen. Dies ist EINE Spielsituation, die sich aber aus einer Vielzahl von Einzelaktionen des Torhüters zusammensetzt:

  1. Dirigieren der Hintermannschaft (Organisieren, taktisches Verständnis und Sozialverhalten)

  2. Ständiges verändern der Position (Stellungsspiel, taktisches Verständnis)

  3. Reaktion beim Torschuss (taktisches Verständnis, Technik)

  4. Fangen des Balles (Technik)

  5. Anschlussaktion: Abwurf, Abschlag etc. (Technik; taktisches Verständnis)

  6. Dirigieren der Hintermannschaft (Organisieren, taktisches Verständnis und Sozialverhalten).

Hier wird jedermann ersichtlich, dass das Torwartspiel ein sehr spezielles Spiel ist, das sich immer wieder wechselnden Situationen anpassen muss.

 

Der Torhüter muss ständig neue Spielsituationen erkennen und sofort die entsprechenden Torwartentscheidungen treffen. Anhand des „Beispiel Torschuss“ wird auch klar, dass innerhalb einer Trainingsgruppe von mehreren Torhütern verschiedene individuelle Probleme und Fehlerquellen entstehen: Der eine Torhüter hat Hemmungen beim Dirigieren. Der nächste hat ein falsches Stellungsspiel oder reagiert immer zu früh.  Einem anderen fällt der Ball ständig aus den Händen und das Thema Abwurf und Abschlag ist sowieso ein sehr weites Feld

 

Das heißt also, dass man bei einer so „gewöhnlichen“ Übung wie dem Torschuss innerhalb einer Trainingsgruppe selbstverständlich verschiedene Schwerpunkte setzen kann. ja muss – je nach dem, welcher Torhüter gerade im Tor steht.

 

Außerdem hat nicht jeder Torhüter jeden Tag dieselben Stärken oder Schwächen. Die Stärken von heute sind morgen eine Schwäche und umgekehrt…

 

Das wiederum bedeutet. dass man sich in der täglichen Praxis auf den Fußballplätzen der Fußballschule immer wieder auf die individuellen Probleme, Stärken und Schwächen der Torhüter einzustellen hat. Ein Training streng nach .“Checkliste“ ist daher gerade bei Kindern und Jugendlichen nicht angebracht, würde eher nach Alibiverhalten klingen -Motto: steht auf dem Stundenplan. haben trainiert…

 

Die Kinder und Jugendlichen lernen zwar ab dem zehnten Lebensjahr besonders schnell und leicht, sind aber in der Gruppe dennoch unterschiedlich zu behandeln, da eben gerade doch Unterschiede in der Lerngeschwindigkeit, Auffassungsgabe und Sozialverhalten bestehen. Und hierauf wird bei der 1. F.S. R-N besonders Rücksicht genommen.

 

Tatsache ist jedoch, dass Toleranz gegenüber vermeidlich Schwächeren innerhalb einer Gruppe ein wichtiger Bestandteil der Fußballschulen-Philosophie ist. Die Grenzen der Toleranz sind hierbei klar durch die Gruppe selbst vorgegeben.

 

Die Gruppe und somit jeder einzelne innerhalb der Gruppe muss sich weiterentwickeln und darf nicht durch andere auf Dauer daran gehindert werden. Es kann aber auch nicht sein, dass Torwarttraining zum Wunschkonzert der Torhüter oder Eltern ausufert. Daher muss im Training selbst, aber auch von Trainingseinheit zu Trainingseinheit ein sog. „Roter Faden“ zu erkennen sein. Dieser „Rote Fade“ ist zunächst einmal ganz einfach die Grundtechniken des Torwartspiels.

 

Beispiel Fangen des Balles

Die erste und wichtigste Grundtechnik des Torwartspiels ist das Fangen des Balles. Und hier werden drei verschiedene Situationen unterschieden:

  1. Flache Bälle

  2. Halbhohe Bälle

  3. Hohe Bälle

Jede dieser Situation wird aufgegliedert in:

  1. Bälle auf den Körper

  2. Bälle linke Seite

  3. Bälle rechte Seite

Vorraussetzung für das Fangen eines flachen Balles ist jedoch das richtige Fallen. Ein koordinativ sehr anspruchsvoller Bewegungsablauf, der nur dann Spaß macht, wenn er geschmeidig ausgeführt wird. Sonst verursacht das Fallen nur Schmerzen und der Torwart hat Angst davor.

 

Hier lässt sich vorhersagen, dass innerhalb einer Gruppe der eine Torhüter geschmeidig wie eine Katze fällt und nahezu jeden Ball festhält, der andere aber schon beim Gedanken an das Hinfallen seine Probleme hat…

 

Und genau hier liegen die Stärken und Vorteile der 1. F.S. R-N:

 

Innerhalb einer Trainingsstunde ja innerhalb einer Übung kann und wird individuell auf den jeweiligen Torhüter eingegangen. Das heißt aber auch, dass vorgesehene Übungen individuell umgestellt werden bzw. der Gruppe angepasst werden.

 

Die Gruppe selbst bestimmt hier die Dauer und Wiederholung der jeweiligen Übung. Auch kommt es vor, dass eine Gruppe eine Übung sofort beherrscht. Eine andere Gruppe sich mit der selben Übung zwei oder drei Trainingsstunden beschäftigen muss.

 

Beherrscht ein Torhüter einen Teilaspekt einer Übung, so schließt sich für ihn sofort der nächste Aspekt an (flachen Ball fangen, richtig aufstehen, Abschlag in ein Zieltor). Und so wird für jeden Torhüter im Laufe der Zeit ein Gesamtzusammenhang „Torwartspiel“ hergestellt.

 

Unabdingbare Vorraussetzung hierfür ist und bleibt jedoch, dass der Torhüter die Grundtechniken des Torwartspiels beherrscht. Die Grundtechniken des Torwartspiels lassen sich folgendermaßen aufteilen:

 

Ohne Ball:

  • Grundstellung

  • Stellungsspiel im Strafraum

  • Springen, Laufen

  • Fallen, seitlich, nach vorne

  • Hechten, seitlich, nach vorne

  • Fliegen, seitlich, nach vorne

  • Aufstehen

Mit Ball:

  1.  in der Defensive (= Verteidigung)
    · Ballaufnehmen im Stehen, im Laufen auf den Mann, seitlich
    · Fangen, flach, halbhoch, Kopfhöhe, über Kopfhöhe, auf den Mann, seitlich
    · Ablenken
    · Fausten, einhändig, zweihändig
    · mit den Füßen: Fußabwehr, Ballan- und -mitnahme
    · Befreiungsschlag
    · Köpfen
    · Ballannahme mit dem Körper (auch, Brust …)

     

  2. in der Offensive (= Angriff)
    „Anschlussaktionen“
    · Abwerfen
    · Abrollen
    · Abschlag, Drop, Volley
    · Abstoß
    · direktes Zuspiel, Flachpass, Flugball
    · Schießen
    · Köpfen

 

An diese Grundtechniken schließen sich im Allgemeinen die technisch taktischen Grundelemente an. Das  fängt schon bei der Entscheidung: Fangen oder Fausten, Abschlag oder Abwurf an.

 

Die Antwort auf die Frage „Welche Technik wende ich an?“ ist eben schon eine taktische Entscheidung. Der Torhüter muss für jede Spielsituation einen „Plan“ (=Taktik) haben. Und diesen Plan muss er sofort und automatisch, dass heißt ohne nachzudenken abrufen und anwenden können. Auch hier muss der Torhüter immer wieder die richtige Entscheidung treffen.

 

Im Trainieren der taktischen Grundelemente werden somit auch immer wieder technische Grundelemente abgefragt. Fällt dabei auf, dass Defizite in den technischen Grundtechniken auftreten, sollten diese angesprochen und gegebenenfalls durch Trainingswiederholung sofort ausgeglichen werden.
Es macht keinen Sinn anspruchsvolle taktische Abläufe zu trainieren, wenn deren technische Voraussetzungen nicht erfüllt werden.

 

BEISPIEL 1:1. Stürmer gegen Torhüter: Bei dieser Spielsituation muss der Torhüter ständig taktisch agieren, indem er seine Position immer wieder verändert (Stellungsspiel), entscheidet auf den Ball zu gehen oder stehenzubleiben, u.v.m.

 

Technische Mängel führen hierbei aber unweigerlich zum Misserfolg, wenn der Torhüter z. B. zu große Schritte macht, Angst vor dem Hinfallen hat oder mit der falschen Hand zum Ball greift.

 

Also kann es bei einem taktischen Training nicht nur immer wieder zum Korrigieren technischer Fehler kommen. es muss gerade auch auf die technische Ausführung geachtet werden.

 

Nur wenn die verschiedenen technischen Möglichkeiten fehlerfrei beherrscht werden. kann der Torhüter „selbstbewusst“ taktisch handeln. Häufen sich die technischen Mängel, sei es durch Misserfolge im Verein, durch andere Trainingsauffassungen im Verein oder der lieben Verwandtschaft oder durch schulische Probleme, sollte man die Torhüter nicht mit schwierigem taktischen Verhalten konfrontieren. sondern mit einfachen technischen Übungen das Selbstvertrauen wieder herstellen, ihn sicher machen. Sicherheit ist der Umgang mit dem Gewohnten – also müssen gewohnte Abläufe immer wieder abgerufen werden.

 

Es ist also festzuhalten, dass taktisches Verhalten nicht ohne technische Fertigkeiten möglich ist, ja Technik an sich schon ein Teil des Taktischen verhalten darstellt. Die taktischen Grundelemente des Torwartspiels lassen sich folgendermaßen aufteilen:

  • 1:1-Situationen,

  • Fangen, oder Fausten?

  • Fallen, oder Stehen bleiben?

  • Bleib` auf der Lilie, oder geh` raus!??

  • Wenn ich ihn (fest-) gehalten habe: Wohin mit dem Ball? – Und wie?

  • Schnell, oder langsam?

  • Freistöße,

  • Eckbälle,

  • Flanken

  • Anschlussaktionen

Selbstvertrauen:

  • Der/die Torhüter/in ist der wichtigste Mann/Frau auf dem Platz!

  • Keine Angst vor Fehlern!

  • Nach Fehlern geht es immer wieder weiter!

  • Wer den Ball hat, ist der Chef!

  • Ich will den Ball!

Und das alles in Spielen und Spielformen immer wieder anwenden (üben, ausprobieren):

  • Lachen

  • Erzählen

  • Freuen

  • Anfeuern

  • Spaß haben

 Ihr Markus O. Gaupp


Feriencamp Weinheim 2001

 Anlässlich des letztjährigen Trainingscamps in Weinheim standen neben dem üblichen Trainingseinheiten auch wieder zahlreiche Alternativen auf dem Programm. Wie unter Profibedingungen trainiert wird, erlebten die Kinder der 1. Fußballschule Rhein-Neckar bei einer Stippvisite auf dem Gelände des Fußball-Regionalligisten VfR Mannheim.

 Ein weiteres Highlight war der Besuch bei unserem Sponsor, dem Getränke-Service HM Interdrink, wo die Kids eine Besichtigung des Betriebes und der Produktionsanlagen durchführen konnten. Auch dieser Blick hinter die Kulissen machte allen Beteiligten sehr viel Spaß.

 Ulli Stielike, einer der prominentesten Fußballer unseres Landes. ehemaliger Nationalspieler und Trainer, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, im Feriencamp der 1.Fußballschule Rhein-Neckar in Weinheim vorbeizuschauen. Der Gast gab viele Tipps, zeigte einige Tricks und stand für alle Fragen der Camp-Teilnehmer gerne zur Verfügung.


Benefiz-Fußballspiel in Mechtersheim
1. Fußballschule Rhein-Neckar traf auf „TIE Runnings München“

 Zum diesjährigen Saisonabschluss luden die 1. und 2. Mannschaft der TuS Mechtersheim am 15.06.2001 zu einer Benefizveranstaltung auf das Sportgelände ein.

 Mit Unterstützung des neuen Trikot-Sponsors, Deutsche Vermögensberatung Günter Schwindinger, gelang es, zwei attraktive Mannschaften, gespickt mit Ex-Fußballprofis, zu verpflichten.

 Für die 1. Fußballschule Rhein-Neckar schnürten u.a. Hans-Jürgen Boysen, Joschi Groh, Ralf Gimmy, Jan Wouters, Hans-Peter Briegel, Kalle Bührer, Alfred Schön und Gerd Dais die Schuhe. Der Gegner, die „TIE Runnings München“, hatten keine geringeren Akteure als Oliver Kreuzer, Alexander Zickler, Markus Schupp und Gunter Metz in ihren Reihen.

 Verständlich, dass bei den Zuschauern trotz Regenwetters keine Langeweile aufkam, zumal sich die beiden Teams mit einem leistungsgerechten 6:6-Unentschieden auf dem Platz verabschiedeten. Im Anschluss daran fand ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Live-Musik statt. Ein des Erlöses dieser Veranstaltung kam behinderten Kindern zu Gute.

 Die 1. Fußballschule Rhein-Neckar bedankt sich auf diesem Wege für die Einladung und gratuliert der TuS Mechtersheim zum Aufstieg in die Verbandsliga. Viel Erfolg in der neuen Spielklasse!


Zum Jubiläum ein Trainingstag mit der Jugendabteilung

 Wie bei unserem 50-jährigen Jubiläumsfest im Jahre 2000, war die 1. Fußballschule Rhein-Neckar auch dieses Jahr wieder unserer Einladung gefolgt und trainierte mit rund 70 Kindern unserer Jugendabteilung.

 Freudige Beobachter in Form von Eltern, Verwandten und Freunden der Kinder bildeten einen ordentlichen Rahmen, bei dem sich auch die Trainer der Fußballschule (trotz schwieriger Personallage in diesen Tagen waren 7 Übungsleiter dabei!) wohl fühlten.

 Durch ihren Auftritt am 21.07.2001 wertete die 1. Fußballschule Rhein-Neckar unser VfB-Sommerfest in beachtlicher Weise auf. Dafür möchte sich die Organisation des VfB Gartenstadt ganz herzlich bedanken!

 Um ein Engagement im kommenden Jahr werden wir uns sicher erneut bemühen.

 Mit sportlichen Grüßen

Uwe Kress
PR-Abteilung VfB Gartenstadt


Reges Interesse bei großen und kleinen Besuchern
7. Infoveranstaltung in der Kulturhalle Mannheim-Feudenheim

 

Aufmerksam verfolgten die auch in diesem Jahr wieder zahlreich erschienenen großen und kleinen Besucher die nunmehr 7. Infoveranstaltung der 1. Fußballschule Rhein-Neckar am 01. April diesen Jahres in der Feudenheimer Kulturhalle.

 

Die Referenten vermittelten dem interessierten Publikum wieder einen Einblick in das Konzept der 1. Fußballschule Rhein-Neckar, das sich seit Bestehen schon mehrfach bewährt hat.

 

Die Wichtigkeit, einen soliden Unterbau als Ergänzung zu den Trainingstätigkeiten in den Vereinen geschaffen zu haben, fand ebenso Betonung, wie die Bedeutung der einzelnen Ausbildungsstationen im Trainingsbetrieb der 1. Fußballschule Rhein-Neckar.

 

Alle Eltern und Kinder erhielten einen genauen Einblick in den Ablauf des diesjährigen Trainingsprogramms und durften sich zusammen mit den Organisatoren, Trainern und Betreuern auf eine tolle neue Saison freuen. Ein großer Dank ist diesbezüglich wieder an alle Sponsoren zu richten, die mit ihrem Engagement und Investitionen dafür verantwortlich zeichnen, dass sowohl das Training wie auch das Rahmenprogramm der 1. Fußballschule Rhein-Neckar einen sehr hohen Standard aufweisen kann.


1. Fußballschule Rhein-Neckar lud zur Saisonabschlussfeier
Gute Stimmung und positive Bilanz bestimmten Jahresausklang

 Zur alljährlichen Sponsorenabschlussfeier lud die 1. Fußballschule Rhein-Neckar ihre Sponsoren, Gönner und Freunde in den „Halben Mond“ nach Heppenheim ein. Mit ihrem bunten, abwechslungsreichen Programm, sorgten die Künstler Oliver Scheiring und Jacky Balloon für einen vergnügten und kurzweiligen Abend. Durch das Einbeziehen unserer Gäste in ihre ausgefallenen Showeinlagen, trugen sie einen maßgeblichen Anteil an dieser gelungenen Saisonabschlussfeier. Für den sehr ansprechenden äußeren Rahmen und die optisch wie geschmacklich hervorragend angerichteten und dargebotenen Speisen und Getränke sorgte wie immer unser Freund und Gönner Willi Koch. Ihn weiter zu empfehlen ist uns ein wirklicher Herzenswunsch!


Sportomed Reha begleitet unsere Trainingsarbeit
Flexibilität ist Trumpf oder der witterungsbedingte Einsatz von Funktionsgymnastik im Speisesaal

 Wie in allen anderen Sportarten, wächst auch im Fußball bereits im Kindes- und Jugendalter der Anspruch an Leistungsfähigkeit. Um langfristig negativen Konsequenzen des aktiven und passiven Bewegungsapparates entgegenzuwirken, ist es notwendig mit den heranwachsenden Sportlern ein kompensatorisches Trainingsprogramm durchzuführen. Unter fachgerechter Anleitung durch Mitarbeiter von Sportomed Reha wurden Übungsformen aus dem Bereich Funktionsgymnastik durchgeführt.

 Durch Einsatz verschiedener Trainingsmittel blieb hierbei auch der Spaß und somit die Motivation nicht auf der Strecke. Die Kinder lernten dadurch spielerisch Ausgleichsübungen in ihren sportlichen Alltag zu integrieren.


Engagement eines Sponsors
Familie Schwindinger – Ein bewährter Ansprechpartner

 Wann immer es nur geht, unterstützt die Familie Schwindinger unser „Projekt Fußballschule“. Neben Torwandschießen, Präsenten, Trikotwerbung und Ständen bei der Infoveranstaltung, ließ sich Günter Schwindinger nicht zweimal bitten, auch über die Gründe seines Engagements in der 1. Fußballschule Rhein-Neckar, im Sinne und Zwecke einer so großen Gemeinschaft, zu referieren.

 Nochmals vielen Dank für die tolle Unterstützung in der Vergangenheit und auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit!


Auch die Mädchen stehen „ihren Mann “
Keine Geschlechtertrennung bei der Jagd nach dem runden Leder

 Auch in diesem Jahr zählen Mädchen wieder zu den Aktivposten im Trainingsbetrieb der 1. Fußballschule Rhein-Neckar.

 Entgegen so mancher Vermutung ist das Fußballtraining auch in den Stützpunkten der Fußballschule oder bei den Feriencamps keine reine Männerdomäne.


Nachrichten aus der Fußballschule

 

  • Seit zwei Jahren trainiert sie in der 1. Fußballschule Rhein-Neckar als Torhüterin. Jetzt erhielt die talentierte Sonja Fischer eine Berufung für das Ul 8-Team des Badischen Fußballverbandes (BFV).

 

  • Eine Einladung des Badischen Fußballverbandes als Referent und Übungsleiter der Trainer B-Lizenz-Weiterbildung (Themenkreis: Torwarttraining) in der Sportschule Schöneck/Karlsruhe erhielt Markus 0. Gaupp, seines Zeichens im siebten Jahr Torwarttrainer der 1. Fußballschule Rhein-Neckar.

  

  • Letzte Meldung: Die 1. Fußballschule Rhein-Neckar plant auf dem Sportgelände in Altlußheim ihren 6. Stützpunkt !

 

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